Beatrice Lederbogge

Hebamme

Nobileweg 79

70439 Stuttgart

Telefon+ Fax (0711) 82 57 10

 

 

 

 

 

 

Zu meiner Person

Hebammenexamen 1978

3 Jahre Kreissaal KKH Leonberg

6 Jahre Frauenklinik Stuttgart Berg

 

Freiberuflich als Hebamme tätig seit 1987

38 Jahre Hebammentätigkeit Oktober 2016

 

Praktische Erfahrung als Mutter

von fünf Kindern

zwei Jungs (40 und 32)

und zwei Mädchen (30 und 28)

und einem Sternenkind geb. 1984

 

und... im Juli 2011 wurde mein erstes Enkelkind geboren, im Febraur 2015 das zweite :>

 

 

Meine Qualifikationen

 

Übungsleiterin

   Freizeitsport Schwäbischer Turnerbund 1995

   Verlängerung durch regelmäßige Fortbildungen bis 2013

 

 

Kursleiterin

   Babymassage Deutsche Gesellschaft für Babymassage

Kursleiterin

    Rückenschule Deutscher Turnerbund 2000

Kursleiterin

   Kindermassage Deutsche Gesellschaft für Babymassage

Gesundheitsberaterin

   Dipl. Gesundheitsberaterin, Ernährung und Vitalstoffe 

 

   Institut für gesunde Ernährung und Lebensführung Heilbronn 2002

Kursleiterin

   Aerobic 50 plus Deutscher Turnerbund 2002

Kursleiterin

   Beckenboden Deutscher Turnerbund 2002

   

Übungsleiterin

   Prävention Deutscher Turnerbund 2003

 

    Verlängerung durch regelmäßige Fortbildungen bis 12/2018

Übungsleiterin

    Pilates Deutscher Turnerbund 2004
   

Fortbildungen

   Homöopathie in den Jahren 1995 - 2014
 

Fortbildung

Ausbildung

Fortbildung

Fortbildung

Fortbildung 

Fortbildung

Fachseminar

Fortbildung

Fortbildung

Fortbildung

Fortbildung

Fortbildung

Fortbildung

2014 2015 2016

Hebammenkongress

 

   Flexi Bar Januar 2006

   Cranio Sakrale Therapie ab Februar 2006

    Prävention 50+ April 2007

   Step Aerobic Juni 2007

   Pezziball, Band und Flexi Bar Oktober 2007

   Schüssler Salze Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett 2007 und 2016

   Homöopathie für Hebammen bei Frau Stadelmann Oktober 2009

   Schreiende Babys - ohnmächtige Eltern Januar 2008

   Der (Baby) Darm lernt laufen April 2008

   Die Signale des Babys richtig deuten Januar 2011

   Geburtsvorbereitende Massage März 2012

   K Taping Ausbildung für Schwangerschaft und Geburtshilfe 2013 + 2016

   Qualitätsmanagement 2013 und 2016 - eine Forderung der Krankenkassen

   Hebammenakademie verschiedene Arbeitskreise und sonstige     Fortbildungen zu  den Themen Kind, Ernährung, Pflege, Entwicklung,     Beikost sowie zu den  Themen Schwangerschaft, Wochenbett und     Homöopathie

   Mannheim März 2016

 

 

 

 
 
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In eigener Sache:

Die Freude auf beiden Seiten ist groß - meine ältere Tochter hat ihre Ausbildung zur Hebamme abgeschlossen und arbeitet seit Oktober 2011 im Kreissaal als angestellte Hebamme.

Und: Seit Juli 2011 bin ich... OMA!

   
 

 

          

           

 erstes Bad ganz relaxed   Karotte? Mama, naja - aber Spinatnudeln selber essen

           

wer bekommt das Leckerli? Du? Ich?             dieses Mal teilen wir

 

Nach 12 Jahren und 9 Monaten musste uns am 12.02.2013 unser geliebter Timmy verlassen

  Hallo, ich bin Jaromir vom Petersberg, 10 wochen alt.

Bald werde ich mein Frauchen fast überall hin begleiten. Mit inzwischen 17 Wochen habe ich schon Hausbesuche gemacht und bei der Rückbildungsgymnastik zugeschaut.

  wir werden bestimmt gute Freunde

  meine Helfer: 3 Jahre / 14 Monate

Jaro mit 19 Monaten

 

Februar 2015   Mein 2. Enkelkind ist da!!!

                   

Mein "Kleiner" musste wegen multiresistenten Keimen nach einer OP viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen... Jaro 14.03.2013 - 09.06.2015

 

"Zwerg" Miro  :>) Wiegetechnik für Babys nicht zu empfehlen  :>))

 

ist im neuen Zuhause angekommen und sooo müde

inzwischen ist Miro ein Jahr alt, begleitet mich bei vielen Kursen und ist ein prima Freund meiner Enkelkinder

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05.02.1995

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.09.2004

 

 

 

Presseberichte

 

 

 

 

 

   

 

 

 

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Mit Brusthütchen und Moxa-Zigarren auf Achse

Artikel: Claudia Seitan erschienen "Hier im Stuttgarter Norden" in der "Kofferserie"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.09.2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.12.2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.03.2009

Stuttgarter Norden. Arme Koffer. Die meisten führen monatelang ein Schattendasein in Kellern und auf Dachböden, ehe sie von ihren Besitzern ans Licht geholt werden und wissen: Aha, Ferien! Doch es gibt auch andere, die tagaus, tagein wacker ihren Dienst tun. Wir haben sie aufgemacht und reingeschaut. Heute: Der Rucksack der Stammheimer Hebamme Beatrice Ledderboge.

 

Da liegt er nun, der ganze Inhalt des knallblauen Rucksacks von Beatrice Ledderboge. Für ihre Hausbesuche bei Schwangeren und jungen Müttern hat die 48-Jährige die praktische Tasche mit den zwei Riemen immer mit dabei. ‚‚Der überdimensionale Reißverschluss fällt vor allem den Papis auf’’, sagt Ledderboge und grinst. Was die fünffache Mutter so alles aus dem Rucksack herauszaubert, kann sich kaum jemand vorstellen, der noch keine Kinder hat. Von Stilleinlagen für Mamas BH hat man schon gehört. Aber diese ovalen Pölsterchen hat Ledderboge in den Varianten Wolle-Seide, Goretex, Molton oder Baumwolle dabei. ‚‚Die Einlagen mit Goretex sind so praktisch im Sommer’’, sagt die Hebamme. Denn wenn die Milch mal ausläuft, gibt es keine nassen Ringe auf dem T-Shirt, fügt sie hinzu. Der Laie staunt.

 

Seit 18 Jahren ist Ledderboge in Stammheim und Umgebung als freie Hebamme unterwegs. Sie berät Schwangere, gibt Geburtsvorbereitungskurse, kümmert sich um Neugeborene, die frisch aus der Klinik zu Hause eintreffen. ‚‚Früher hatte ich mal einen Koffer’’, erzählt die Hebamme. Doch mit der Zeit sei sie davon weggekommen. Den blau-schwarzen Rucksack hat Ledderboge geschenkt bekommen. ‚‚Der ist so praktisch und auch besser für den Rücken.’’

 

Voll ist der Rucksack auf alle Fälle: Milchbildungsöl, Kompressen für den Nabel des Kindes, Salben für die Brust oder den Babypopo, Sandelholzöl für wunde Brustwarzen, aber auch Desinfektionsmittel für Kaiserschnittnarben oder Nabelpuder. ‚‚Jede Hebamme hat ihre eigene Zusammensetzung der Mittel, die sie verwendet.’’ Gute Erfahrungen hat die Hebamme mit so genannten Moxa-Zigarren. Der in festem Papier eingewickelte getrocknete Beifuß wird angezündet und an einem Reflexpunkt am kleinen Zeh angesetzt und wirkt über die Wärme. Damit soll sich das Baby in die richtige Position drehen, falls es kurz vor der Geburt noch falsch liegt. ‚‚Die Zigarren wirken oft’’, weiß Ledderboge aus langjähriger Erfahrung.

 

Immer mit dabei ist die Notfallapotheke. Fein säuberlich in kleinen Glasfläschchen sind die verschiedensten homöopathischen Mittel in Globuli-Form abgefüllt und stecken in zwei bordeauxfarbenen Etuis. Die bunten Nummernaufkleber auf den Röhrchen helfen, die Globuli nicht zu verwechseln. Ledderboge: ‚‚Die Stuttgarter Hebammen sind bis nach München dafür bekannt, dass sie viel und gut mit Homöopathie behandeln.’’

 

Auch ganz einfache Hilfsmittel reisen im Rucksack mit: Blutdruckgerät, Fieberthermometer, Pinzette oder Fadenschere, sterile Handschuhe, Mundschutz und Brusthütchen. Die kleinen Aufsätze aus durchsichtigem weichem Plastik sollen bei wunden Brustwarzen helfen. Damit kann das Baby dann trotzdem trinken, erklärt Ledderboge.

 

Dass sich Babys manchmal auf der Suche nach Nahrung auch verirren können, hat die Hebamme einmal im Bekanntenkreis erlebt: Baby und Papa schlafen mit nacktem Oberkörper auf dem Sofa. Als die beiden langsam aufwachen, sucht und findet der Kleine die Brust und fängt an, kräftig zu saugen. Vom Papa ein spitzer Schrei. So ein Baby hat schon einen kräftigen Zug. Ob der Papi nun auch Brusthütchen braucht?

Claudia Seitan

 

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Dreizehn Jahre alt. Schwanger!

Wenn der Nachwuchs ungeplant kommt, gibt es Probleme. Erst recht, wenn die Voraussetzungen nicht optimal sind. Wie bei Ramona.

 

Ramonas Hand und die Hand ihrer Mutter Maja liegen behutsam auf Ramonas Bauch. Noch wenige Wochen, dann ist der Nachwuchs der 13-Jährigen da.

Foto:aro

 

„Gratulation, Sie sind schwanger“. eine Botschaft, die oft Jubel und Glücksgefühle hervorruft. Doch was, wenn die künftige Mama selbst noch ein Kind ist, mit 13 Jahren? Das gibt es in Stuttgart nicht? Falsch gedacht, die 13-jährige Ramona (Name von der Redaktion geändert) geht auf ein Stuttgarter Gymnasium. Und erwartet bald Nachwuchs.                                        Stuttgart - Der Wasserhahn in der Küche hat seinen Namen nicht verdient – kein Tropfen läuft aus ihm heraus. Die Fenster sind undicht, die Rollläden klappern, die Waschmaschine hat ihren Geist aufgegeben, das Wohnzimmer ist alles andere als wohnlich eingerichtet. Keinerlei Luxus – die meisten Möbel stammen vom Sperrmüll oder sind aus zweiter Hand. Zwei Katzen streichen um die Füße, wollen Aufmerksamkeit. Und hier kommt in wenigen Wochen ein Kind zur Welt? „Auch wenn hier auf 82 Quadratmetern einiges im Argen liegt, wir freuen uns riesig auf das Kind.“ Sagt die künftige Oma, Maja. (Name von der Redaktion geändert). Sie ist 32 Jahre alt, Mutter von vier Kindern, geschieden. „Mir war sofort klar: Das stehen wir zusammen durch, das packen wir gemeinsam!“ Während sie das ausspricht schaut sie zuversichtlich ihre Tochter Ramona an. Diese geht in die siebte Klasse einesStuttgarter Gymnasiums.Und ist im siebten Monat schwanger. „Passiert ist es beim ersten Mal mit meinem Freund Frank (Name von der Redaktion geändert), mit dem ich jetzt ein Jahr zusammen bin. Wir haben zwar verhütet, aber ich bin trotzdem schwanger geworden.“ Gemerkt, dass sie Nachwuchs bekommt, hat sie es später, nachdem ihr übel war und sie sich oft übergeben musste. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus war es dann definitiv, Ramona ist schwanger. „Natürlich war ich anfangs geschockt und habe an eine Abtreibung gedacht. Nach dem Ultraschall war mir aber klar, dass ich das Baby will.“ Die Dreizehnjährige wirkt sehr reif für ihr Alter, überlegt, was sie sagen will und steht zu ihrer Meinung. Auch, dass sie zuhause, bei ihren drei Geschwistern, der Mutter, den zwei Katzen, zwei Meerschweinchen und vier Wüstenrennmäusen bleiben will. Auch wenn das das Jugendamt ganz anders sieht. Hebamme Beatrice Ledderboge, die die Familie schon betreut hat, als Maja vor 13 Jahren  mit Ramona schwanger war, kennt die Argumente des Amts: „Die wollen, dass Ramona in ein Mutter-Kind- Heim zieht. Vor allem weil das Haus sehr renovierungsbedürftig ist und ihrer Meinung nach hier kein Kind aufwachsen solle.“ Ramona selbst sagt: „ Ich brauche meine Familie um mich herum und es wäre schlimm, wenn ich ohne sie, ohne Vertrauenspersonen das Kind aufziehen müsste. Ich bin sehr froh, dass meine Mutter hinter mir steht.“ Das Jugendamt will sich auf Nachfrage nicht äußern mit der Begründung, dass das Jugendamt alle ihm bekannten Fälle vertraulich behandelt und keine persönlichen Daten über einzelne Fälle an die Öffentlichkeit gibt.                                                                                                                                                         Ramonas Geschwister freuen sich auf den Nachwuchs. Und darauf, dass sie bald Onkel und Tante werden. Weil ihre Schwester die Neuigkeit voller Vorfreude ihren Klassenkameraden erzählt hat, weiß nun auch die Schule Bescheid. „Meine Klasse steht hinter mir und meine Freunde überlegen schon jetzt, wer wann Babysitter sein darf,“ freut sie sich über den Rückhalt. Der Vater des Kindes hat seinen Realschulabschluss in der Tasche und bewirbt sich momentan um eine Lehrstelle. Er steht zu dem Kind, auch wenn seinen Eltern anfangs wollten, dass seine Freundin das Kind abtreibe. Inzwischen wächst auch auf dieser Seite die Vorfreude auf das Kind.                                                                                                                                                    

In der Nachbarschaft kommt die Schwangerschaft der Dreizehnjährigen allerdings nicht gut an. Mutter Maja meint: „Die führen Akten über uns, wer wann kommt, wann das Haus verlässt und fragen sich, wie so etwas nur passieren konnte. Die sind voller Vorurteile. So wurden wir schon als „asoziales Pack“ beschimpft.“ Keine leichte Situation für die alleinerziehende Mutter mit ihren Kindern. Ein Umzug und ein Neuanfang wäre sicher das Beste, doch „als Alleinerziehende mit vier Kindern im Alter von neun bis 13 Jahren eine Wohnung zu finden, das   ist sehr schwer.

Beatrice Ledderboge sucht Menschen, die die Familie tatkräftig unterstützen wollen.      Foto:aro                                                                                                                                                                     Beatrice Ledderboge hofft daher, dass die Familie Unterstützung bekommt, vor allem, was die Renovierung des Hauses angeht. „Die finanziellen Mittel der Familie sind sehr beschränkt. Mit Harz 4 bekommt man vom Sozialamt keinen Zuschuss mehr, etwa für eine Renovierung oder wegen einer defekte Waschmaschine. Von Amts wegen wird verlangt, monatliche Rücklagen in Höhe von 150 Euro für solche Dinge zu bilden. Wie soll das mit Harz 4 und vier Kindern gehen?“. Das Haus ist in einem desolaten Zustand. Das liegt auch daran, dass der Vermieter seit vielen Jahren nichts in das Haus investiert und das Verhältnis zwischen Vermieter und Mieterin sehr schlecht ist.“ Momentan versuchen Tochter und Mutter, das Haus selbst in Ordnung zu bringen. Während die anderen Kinder im Waldheim sind, haben sich die zwei Pinsel und Farbe gegriffen, Tapeten heruntergerissen, Wände bemalt. „Zur richtigen Renovierung, wie etwa neue Fenster und Heizung, braucht es aber professionelle Hilfe durch Handwerker,“ gibt Ledderboge zu Bedenken. Sie hofft, dass Privatpersonen oder Firmen die Familie unterstützen wollen. „Matratzen, Kinderausstattung, Wohnzimmermöbel – hier wird alles gebraucht. Vielleicht finden sich ja Handwerker, die mithelfen wollen bei der Renovierung. Oder es gibt Leute, die ihr altes Sofa abgeben würden oder von der letzten Renovierung noch Farbe und Tapeten übrig haben“ Wie sieht ihre Zukunft aus? Ramona könnte ab Mitte Oktober in Mutterschutz gehen. Sie wird die siebte Klasse  wiederholen, „weil ich durch den ganzen Stress mit der Schwangerschaft einiges in der Schule verpasst habe.“  Sobald es geht, will sie nach der Geburt wieder am Unterricht teilnehmen. Solange kümmert sich Mutter Maja um das Kind. „Ich gebe mein Schlafzimmer auf, damit wir ein Kinderzimmer einrichten können. Aber ich mach das gerne, ich mach’s für meine Tochter und das Baby.“                                                                                                                                               aro

 

„War sehr bewegt über die Hilfe, die wir bekamen !“

Ungeplanter Nachwuchs bei Ramona (13) – Viele Leser des Stuttgarter Wochenblatts haben die Familie unterstützt

Der neue kleine Erdenbürger: Lars wurde am 20. November diesen Jahres geboren. Mutter und Oma kümmern sich gemeinsam um das Baby.                                                                                                                                      Foto: aro 

Das Stuttgarter Wochenblatt und die Familie von Ramona bedankt sich bei folgenden Firmen, die unentgeltlich gearbeitet haben oder durch Sachspenden die Familie unterstützt haben: Firma Relax Pilow / Ute Kurz, Firma Lotties, Fensterbau Becker Stammheim, Schreinerei /Zimmerei Muny Kornwestheim, ZEC Haustechnik Korntal, Evangelische Gesellschaft Stuttgart. Ebenso allen privaten Sach-, Geld- und Gutscheinspender ein Dankeschön sowie denjenigen, die tatkräftig bei Transport, Aufbau-, Renovierungs- und Aufräumarbeiten mitgeholfen haben.

STUTTGART  - Ein Adventskranz auf dem Tisch, Spiele in den Wohnzimmerschränken, ein blaues Sofa in der Ecke und dazu ein schöner Esstisch. Es sieht gemütlich und einladend aus, wenn man die Wohnung von Ramona, ihrer Mutter Maja (Name geändert) und ihren drei Geschwistern betritt. Noch vor wenigen Wochen sah das Wohnzimmer ganz anderes aus, die Fenster waren undicht, die Zimmer nur dürftig eingerichtet und von „Wohfühl-Atmosphäre“ keine Spur. Und noch etwas hat sich verändert: Das Haus hat einen Bewohner mehr. Vor wenigen Tagen hat Ramona ihr Baby bekommen, Mutter Maja und Freund Frank waren bei der Geburt am 20. November im Robert-Bosch- Krankenhaus dabei.                               Baby Lars (Name geändert) liegt nun entspannt im Arm von Maja, gähnt müde und hat natürlich keine Ahnung davon, dass sich in den Wochen vor seiner Geburt einiges im Haus verändert hat. „Die Waschmaschine lief ohne Unterbrechung. Tagelang hab ich Kinderkleidung gewaschen, die der Familie gespendet wurde“, sagt Beatrice Ledderboge. Sie ist die Hebamme von Ramona. Und hat seit Veröffentlichung des Artikels vor einigen Wochen miterlebt, wie die Leser des Stuttgarter Wochenblatts die Familie mit Sachspenden aller Art unterstützt hat. „Es gab nur einen negativen Anruf. Ansonsten waren die Reaktionen auf den Artikel durchweg positiv und gerade viele ältere Menschen wollten die Familie unterstützen. Mit Sachspenden, Geld , Lebensmitteln oder Gutscheinen oder durch ihre aktive Mithilfe, wie etwa beim Tapezieren, Verputzen des Flurs und der Neuordnung des ganzen Hauses."       Die Familie des Vaters von Lars hat Ramona im Krankenhaus besucht und bald wird Ramona mit Lars auch die andere Oma und den anderen Opa besuchen. Freund Frank hat eine Zusage für einen Ausbildungsplatz bekommen und kommt regelmäßig vorbei, um sich um seinen Sohn zu kümmern.                                                                                                      aro

 

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Als Hebamme in der Schule

Ein ganz neuer Einsatz war der Schulbesuch in der 4. Klasse der Grundschule in Neuwirtshaus. Es war schön festzustellen dass ich etwa ein Drittel der vor mir sitzenden Kinder als Baby betreut hatte. Da kam schon ein Hauch von Sentimentalität auf. Alte Erinnerungen an die eine oder andere Besonderheit während der Betreuung von Mutter und Kind wurden wach.

Das Interesse der Kinder, sowohl der Mädchen aber auch das der Jungen am Beruf der Hebamme war erstaunlich groß. Die gestellten Fragen haben mich teilweise wirklich überrascht. Wie, wo und warum wird man Hebamme, wie ist die Motivation, macht es nach so langer Zeit immer noch Spaß, was macht die Hebamme alles, wie ist es am Wochenende oder wenn die Hebamme in Urlaub gehen möchte... Beiträge der Kinder in Form von "bei meiner Mama war das auch so" oder "ich habe als Baby dies oder das gemacht oder eben auch nicht" belebten die Fragestunde.  

Der praktische Teil, das Wickeln und Baden, das richtige Aufnehmen und Tragen eines Babys... wurde sehr aufmerksam verfolgt. Immer wieder stellten die Kinder Fragen oder brachten eigene Erfahrungen mit jüngeren Geschwistern ein.

Für mich war es eine neue, schöne Erfahrung mit Kindern zu arbeiten.

Danke für die Einladung in den Unterricht und ein großes Lob an die Kids die so interessiert und aufmerksam bei der Sache waren.

 

 
                                                                                       

 

                     zuletzt geändert am 06.07.2017